Heute ist der 8.10.2026, und die Logistikbranche hat sich mal wieder etwas einfallen lassen! CargoBeamer, ein Player im Kombinierten Verkehr, hat sein Netzwerk kräftig ausgebaut. Wer sich für die Entwicklungen in diesem Bereich interessiert, sollte jetzt unbedingt weiterlesen!

Die Neuigkeiten sind spannend: CargoBeamer erhöht die Zugverbindungen auf gleich drei wichtigen Relationen. Konkret geht es um die Strecken Kaldenkirchen-Domodossola, Kornwestheim-Mailand und Calais-Perpignan. Ziel ist es, die Kapazitäten für den Transport von kranbaren und nicht kranbaren Sattelaufliegern auf der Schiene zu erweitern. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Expansion der Verbindungen

Besonders interessant ist der Ausbau der Verbindung Calais-Perpignan. Ab 2026 wird es dort acht wöchentliche Rundläufe geben – eine Verdopplung des Angebots in Frankreich innerhalb von nur sechs Monaten! Zudem sind bis zu zwei Abfahrten pro Tag und Richtung in Planung. Das könnte für viele Unternehmen einen echten Vorteil darstellen, insbesondere für diejenigen, die regelmäßig Transporte in und aus Frankreich abwickeln.

Auf der Verbindung Kornwestheim-Mailand wird die Frequenz von vier auf fünf wöchentliche Rundläufe erhöht. Jetzt gibt’s also täglich Abfahrten an Werktagen zwischen Stuttgart und Mailand. Das ist ein echter Fortschritt, der sicherlich viele Logistiker erfreuen wird. Und was ist mit der Strecke Kaldenkirchen-Domodossola? Hier kommt es sogar zur Erhöhung auf 22 wöchentliche Rundläufe – das ist die erste Hochfrequenzverbindung von CargoBeamer!

Investitionen in die Infrastruktur

Aber damit nicht genug! CargoBeamer investiert auch in die Terminalinfrastruktur. Ab 2027 sollen neue CargoBeamer-Terminals in Kaldenkirchen und Domodossola entstehen. Das wird nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Frequenz auf der Verbindung Kaldenkirchen-Domodossola weiter erhöhen. Logistikunternehmen können sich auf spannende Zeiten freuen!

Und was genau ist eigentlich Kombinierter Verkehr? Das ist nichts anderes als der Transport von Gütern überwiegend mit der Eisenbahn oder dem Schiff, oft in Kombination mit Lastkraftwagen. Die Güter selbst werden dabei in Ladeeinheiten wie Containern oder Wechselbehältern transportiert. Es gibt zwei Arten: den begleiteten Verkehr, wo beladene Fahrzeuge mit Transportmitteln wie Schiffen oder Eisenbahnwaggons transportiert werden – der Fahrer bleibt dabei an Bord – und den unbegleiteten Verkehr, wo nur die Ladeeinheiten umgeschlagen werden.

Regelungen und Möglichkeiten

Das spannende daran: Für Unternehmer aus den Vertragsstaaten des EWR gibt es die Möglichkeit, sowohl innerstaatliche als auch grenzüberschreitende Vor- und Nachläufe im kombinierten Verkehr durchzuführen. Das Ganze wird durch Richtlinien wie der 92/106 EWG geregelt. Und die Vorteile sind klar: Ausnahmen von Fahrverboten an Sonn- und Feiertagen sowie die Möglichkeit der Steuerbefreiung für Kraftfahrzeuge, die im Vor- und Nachlauf eingesetzt werden.

Eine wichtige Regel ist auch, dass das zulässige Gesamtgewicht bei Fahrzeugkombinationen im kombinierten Verkehr 44 Tonnen beträgt. Das unterscheidet sich von den Vorgaben der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Wer also in diesem Bereich tätig ist, sollte sich unbedingt mit den geltenden Bestimmungen vertraut machen.

Die Entwicklungen bei CargoBeamer und die Rahmenbedingungen des Kombinierten Verkehrs zeigen auf, wie dynamisch und vielschichtig die Logistikbranche ist. Die nächsten Jahre könnten für viele Unternehmen in dieser Branche entscheidend sein. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich mit den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und den eigenen Transportprozess zu optimieren.