Die Schachinger Logistik Gruppe aus Oberösterreich hat sich auf den Weg gemacht, die Welt der Logistik ein Stückchen grüner zu gestalten. Mit ihrer 2021 ins Leben gerufenen Klimastrategie „Roadmap to Zero“ setzen sie ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität. Der Hauptstandort in Hörsching wird dabei zum Vorzeigeprojekt für Energieautarkie ausgebaut – ein ambitioniertes Unterfangen, das sich sehen lassen kann!

Aktuell sind bereits 30 Elektro-Lkw im Einsatz, und das ist erst der Anfang. Bis 2030 soll der gesamte Lkw-Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Ein großes Speichersystem wurde in Hörsching errichtet, um überschüssigen Sonnenstrom zu speichern und die Lkw nachts zu laden. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern bringt auch einen gewissen Komfort mit sich – wer möchte nicht gerne auf die hohe Rechnung für fossile Brennstoffe verzichten?

Energieautarkie im Fokus

Die Bedeutung der Energieautarkie wird in Zeiten steigender Energiepreise und geopolitischer Unsicherheiten immer größer. Verbraucher und Unternehmen suchen händeringend nach kosteneffizienten und nachhaltigen Lösungen für ihre Energieversorgung. Photovoltaikanlagen (PV) sind dabei eine beliebte Wahl zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Doch wie Dr. Thomas Weber, Energiewirtschaftsexperte, treffend anmerkt, alleine reichen PV-Anlagen oft nicht aus, um vollständige Energieautarkie zu erreichen. Sie wandeln Sonnenlicht in Strom um und können einen signifikanten Teil des Energiebedarfs decken, die Herausforderung bleibt jedoch, den selbst erzeugten Strom auch optimal zu nutzen.

Die Integration von intelligenten Energiemanagementsystemen ist hier der Schlüssel. Diese Systeme optimieren den Energiefluss und ermöglichen es, den erzeugten Strom bestmöglich zu nutzen. Viele Haushalte und Unternehmen schaffen es, bis zu 70% des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, der Rest wird ins Netz eingespeist. Aber wie bei allem gibt es auch hier Tücken: Ein zu kleiner Stromspeicher kann die Kosten in die Höhe treiben und den Autarkiegrad erheblich reduzieren. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch teuer werden!

Speichermöglichkeiten und nachhaltige Lösungen

Die effektive Speicherung von überschüssiger Energie ist zentral für die Energieautarkie. Batteriespeicher, oft in Form von Lithium-Ionen-Batterien, ermöglichen die Nutzung von selbst erzeugtem Strom auch bei fehlender Sonneneinstrahlung. Fortschritte in der Technologie haben die Kosten und Effizienz dieser Speicher verbessert, jedoch bleiben die Anschaffungs- und Installationskosten eine Hürde, die viele Unternehmen und Haushalte noch überwinden müssen.

Staatliche Förderprogramme, wie die von KfW, bieten zinsgünstige Kredite und Zuschüsse, um diese Investitionen attraktiver zu gestalten. Und das ist auch nötig, denn die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und intelligentem Stromspeicher kann den Eigenverbrauch deutlich erhöhen und so die Stromkosten senken. Ein bisschen cleveres Management kann hier wahre Wunder wirken!

Ein Blick in die Zukunft

Die Schachinger Logistik Gruppe ist mit ihrer „Roadmap to Zero“ auf einem sehr guten Weg. Ihr Engagement für nachhaltige Mobilität und Energieautarkie ist inspirierend und zeigt, dass der Logistiksektor bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. In einer Welt, in der steigende Strompreise und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen, ist es umso wichtiger, innovative Lösungen zu finden und umzusetzen. Die Nutzung von Wasserstofftechnologien könnte in naher Zukunft eine Schlüsselrolle im Energiemarkt spielen und neue Perspektiven eröffnen.

Energieautarkie schützt nicht nur vor Preisspitzen, sondern schont auch die Umwelt. Ein konsequenter und verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Ressourcen ist der Weg, den wir alle beschreiten sollten. Die Schachinger Logistik Gruppe macht uns vor, wie man durch kluge Strategien und den Einsatz moderner Technologien das Ziel einer emissionsfreien Logistik erreichen kann. Und vielleicht – nur vielleicht – wird das ein Modell für viele andere Unternehmen im Sektor sein.