Heute ist der 30.10.2026 und Kroatien ist auf der Überholspur, wenn es um die Modernisierung seiner Eisenbahninfrastruktur geht. Der Staat hat sich aufs Parkett gewagt und investiert sage und schreibe 1,7 Milliarden Euro, um die Schienen für den Personen- und Güterverkehr fit zu machen. Und das ist erst der Anfang, denn bis 2035 sollen weitere 6 Milliarden Euro folgen. Ziel ist es, lästige Wartezeiten abzubauen und die Anbindung der kroatischen Häfen an das europäische Schienennetz zu verbessern. Ein großes Vorhaben, das nicht nur die Reisenden erfreuen wird, sondern auch die Wirtschaft ankurbeln soll!

Staatssekretär Žarko Tušek hat bereits einige beeindruckende Zahlen auf den Tisch gelegt. Über eine Milliarde Euro wurde in bereits abgeschlossene Projekte gesteckt – kein Pappenstiel! In den letzten sieben bis acht Jahren flossen rund 700 Millionen Euro in die Instandhaltung des Schienennetzes. Genau das richtige Fundament für die kommenden Großprojekte.

Großprojekte und Pläne

Ein echtes Schmuckstück unter den laufenden Projekten ist die Modernisierung der Strecke Dugo Selo–Novska, die mit etwa 900 Millionen Euro veranschlagt ist. Hier wird nicht nur das Gleis erneuert, sondern auch ein zweites Gleis gebaut, um eine elektrifizierte Verbindung zwischen der slowenischen und der serbischen Grenze zu schaffen. Züge sollen hier Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h erreichen – das wird ein echtes Geschwindigkeitsrausch! Die Reisezeiten nach Slavonski Brod oder Vinkovci könnten auf zwei bis zweieinhalb Stunden verkürzt werden. Und auch die Verbindung nach Rijeka und anderen Küstenstädten wird schneller und zuverlässiger – das klingt nach Urlaub und Abenteuer!

Doch das ist noch nicht alles. Für die Jahre 2026 und 2027 plant die kroatische Regierung Investitionen in Höhe von 684 Millionen Euro zur weiteren Modernisierung wichtiger Bahnstrecken. Die Finanzierung erfolgt durch einen Mix aus Staatshaushalt, EU-Mitteln und den Kroatischen Eisenbahnen (HŽ). Die Mittel sind gut verteilt: 318 Millionen Euro für 2026 und 365 Millionen Euro für 2027. Dabei werden insgesamt 439 Kilometer und 222 Kilometer Eisenbahnstrecke erneuert und modernisiert. Das Ziel? Kapazität, Sicherheit und Geschwindigkeit – alles soll besser werden!

Weichen für die Zukunft

Kroatiens Schienennetz umfasst etwa 2.600 Kilometer und es gibt jede Menge strategische Eisenbahnkorridore, die es zu modernisieren gilt. Dazu zählen die Strecken von Zagreb zur slowenischen Grenze und von Dugo Selo zur ungarischen Grenze. Auch in den Regionen Istrien, Podravina und Zadar wird kräftig investiert. Ein Hafen auf der Insel Krk soll mit einem Schienenanschluss ausgestattet werden, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Außerdem sind 35,8 Millionen Euro für Maßnahmen zur Verbesserung der Eisenbahnsicherheit eingeplant – Sicherheit geht schließlich vor!

Die ersten sichtbaren Ergebnisse der Investitionen sind in zwei bis drei Jahren zu erwarten. Doch die wirklichen Auswirkungen, die uns alle betreffen, werden wahrscheinlich erst in etwa zehn Jahren richtig spürbar sein. Die Notwendigkeit zur Verbesserung von Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit des Bahnverkehrs ist dabei ein ständiger Begleiter. Verkehrsexperten betonen, dass diese Faktoren entscheidend für den Erfolg der Modernisierung sind.

Die kroatische Eisenbahninfrastruktur steht also vor einem echten Umbruch – und das ist auch gut so. Reisende und Unternehmen dürfen sich auf schnellere, sicherere und vor allem verlässlichere Verbindungen freuen. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln, und ob Kroatien mit seinen Plänen tatsächlich die Weichen für eine florierende Zukunft stellen kann.