Captrain Deutschland macht sich bereit, den grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr auf ein neues Level zu heben. Mit der Einführung von zwei Mehrsystemlokomotiven des Typs Alstom Traxx Universal wird der Transport zwischen Deutschland und Frankreich nun ohne lästigen Lokwechsel möglich. Das ist nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern auch ein echter Schritt in Richtung Effizienz und Vereinfachung im internationalen Güterverkehr.

Die neuen Lokomotiven, die von Railpool gemietet werden, sind bei Captrain Deutschland CargoWest im Einsatz und wurden am 1. April 2026 in Betrieb genommen. Das Ziel? Die Abwicklung internationaler Bahntransporte zu optimieren und den Aufwand an den Landesgrenzen zu reduzieren. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten! Dank ihrer Fähigkeit, unter verschiedenen europäischen Strom- und Zugsicherungssystemen zu operieren, sind diese Mehrsystemlokomotiven auch für Verkehre nach Belgien, Luxemburg, Österreich und Polen ausgelegt. Eine wahre Universalwaffe auf den Schienen!

Wegfall des Lokwechsels

Ein echter Gamechanger ist der Wegfall des Lokwechsels. Damit werden die Abläufe auf längeren internationalen Relationen erheblich vereinfacht. Die Transporte können nun vom Verlader bis zum Empfänger mit derselben Lokomotive durchgeführt werden. Und das alles ohne zusätzliche Rangierlok! Die Mehrsystemlokomotiven sind mit einem Last-Mile-Dieselmotor ausgestattet, der die Bedienung von nicht elektrifizierten Streckenabschnitten ermöglicht. Also, keine zusätzlichen Hürden mehr – einfach durchfahren, wie es sein sollte!

Übrigens: Railpool kümmert sich während der Mietdauer um die Wartung und Instandhaltung. Das ist nicht nur ein gutes Gefühl für Captrain, sondern auch ein praktischer Vorteil. Wenn etwas nicht stimmt, ist der Service schnell zur Stelle. Und das ist wichtig, denn die Anforderungen im internationalen Güterverkehr sind hoch und ständig im Wandel. Die Flottenerweiterung von Captrain reagiert genau darauf und ist ein cleverer Schachzug.

Die Technik dahinter

Aber was macht diese Mehrsystemlokomotiven so besonders? Nun, sie können Antriebsenergie über mindestens zwei verschiedene Bahnstromsysteme beziehen, was sie von herkömmlichen Einsystemfahrzeugen unterscheidet, die nur für ein Bahnstromsystem ausgelegt sind. Das Wechseln zwischen den Bahnstromsystemen erfolgt an Systemtrennstellen, und das kann sowohl während der Fahrt als auch stationär in Bahnhöfen geschehen. Komplex, oder? Aber genau das ist es, was diese Lokomotiven so vielseitig macht.

Und das ist noch nicht alles! Viele dieser Fahrzeuge sind auch als Zweikraftlokomotiven konzipiert, was bedeutet, dass sie sowohl elektrisch als auch mit Diesel betrieben werden können. Das ist ein riesiger Vorteil, besonders in Gebieten, wo die Schienen nicht elektrifiziert sind. Man kann also sagen, dass diese Lokomotiven wie die Schweizer Taschenmesser der Schienenwelt sind – vielseitig und bereit für jede Herausforderung!

Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft des Schienengüterverkehrs sieht vielversprechend aus, insbesondere wenn man bedenkt, dass in Europa immer mehr Mehrsystemlokomotiven im Einsatz sind. Captrain und Railpool sind hier auf der richtigen Spur – nicht nur, um den Transport effizienter zu gestalten, sondern auch, um die Transportzeiten und Betriebsabläufe zu verbessern. Ein schlüssiger Schritt in einer Branche, die ständig in Bewegung ist.

Und so freuen wir uns auf die kommenden Entwicklungen im grenzüberschreitenden Verkehr! Schließlich ist der Schienenverkehr nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch eine Frage der Zusammenarbeit und des Engagements – und das ist es, was Captrain mit dieser neuen Flotte unter Beweis stellt.