Heute ist der 27.09.2026 und ich bin hier, um über ein Thema zu plaudern, das für viele von uns in der Logistik- und Wissenschaftswelt von Bedeutung ist. Es geht um das Promotionsrecht für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hessen. Wer hätte gedacht, dass wir 2016 einen so spannenden Schritt gemacht haben? Hessen war das erste Bundesland, das den Studierenden an HAW ein eigenständiges Promotionsrecht verlieh. Und was soll ich sagen? Das war der Startschuss für eine beeindruckende Entwicklung! Fast 100 Promotionsverfahren sind seitdem erfolgreich abgeschlossen worden. Ein echter Grund zur Freude, nicht wahr?

Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) bezeichnete das hessische HAW-Promotionsrecht als ein Erfolgsmodell. Und ich kann ihm nur zustimmen, denn die Möglichkeit, einen Doktortitel ohne den Umweg über Universitäten zu erwerben, hat die akademische Landschaft in Hessen wirklich aufgemischt. Vor 2016 mussten Absolventen von Fachhochschulen oft in Kooperation mit Universitäten promovieren. Aber jetzt? Jetzt können sie das eigenständig machen – das ist ein echter Fortschritt!

Die Vielfalt der Promotionsmöglichkeiten in Hessen

In Hessen gibt es inzwischen acht Promotionszentren, die sowohl hochschulintern als auch hochschulübergreifend organisiert sind. Wenn ich mir die einzelnen Hochschulen anschaue, wird mir klar, wie vielschichtig die Angebote sind. An der Hochschule Fulda kann man beispielsweise in Sozialwissenschaften oder Public Health promovieren, während die Hochschule Darmstadt die Nachhaltigkeitswissenschaften im Angebot hat. Und für die Technikbegeisterten gibt es an der Technischen Hochschule Mittelhessen die Möglichkeit, in Life Science Engineering zu promovieren.

Ein besonders spannendes Detail: Einige Promotionszentren sind hochschulübergreifend organisiert. So arbeiten beispielsweise die Hochschulen Frankfurt, Darmstadt, Fulda und Wiesbaden in einem Promotionszentrum für Soziale Arbeit zusammen. Das zeigt, wie wichtig die Kooperation zwischen verschiedenen Institutionen ist. Auch in den Bereichen Angewandte Informatik, Mobilität und Logistik sowie Systemintegrierte Ingenieurwissenschaften gibt es solche Kooperationen. Es ist wirklich ermutigend zu sehen, wie diese hochschulübergreifenden Initiativen die wissenschaftliche Zusammenarbeit fördern.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Zukunft

Das Hessische Hochschulgesetz (HHG) bildet die zentrale gesetzliche Grundlage für das Promotionsrecht. Und das ist nicht nur ein trockener Paragraphen-Wald, sondern es gibt klare Regeln für die Promotionsverfahren und die jeweiligen Promotionsordnungen. Jedes Promotionszentrum muss mindestens zwölf forschungsstarke Professorinnen und Professoren haben, um die Mindestschwelle zu erreichen. Das sorgt dafür, dass die Qualität der Promotionen hoch bleibt.

In den ersten zehn Jahren seit Einführung des Promotionsrechts wurden 97 Promotionen abgeschlossen – ein beeindruckendes Ergebnis! Aktuell gibt es etwa 200 betreuende Professorinnen und Professoren und rund 320 Promovierende in den Promotionszentren. Das zeigt, dass die Nachfrage groß ist und die hessischen Hochschulen eine bedeutende Rolle im deutschen Bildungssystem spielen.

Ein Blick über die Landesgrenzen hinaus

Was viele vielleicht nicht wissen: Hessen hat die längste Erfahrung im eigenständigen HAW-Promotionsrecht in Deutschland. Die Einführung des Promotionsrechts hat auch andere Bundesländer inspiriert. Inzwischen haben alle Bundesländer – mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen – das Promotionsrecht für HAW eingeführt. Dabei gibt es verschiedene Modelle zur Verleihung des Promotionsrechts, was die Vielfalt in der deutschen Hochschullandschaft unterstreicht.

Es ist spannend zu beobachten, wie sich die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Organisationsstrukturen in den letzten Jahren entwickelt haben. In vielen Bundesländern wurden schrittweise rechtliche Grundlagen geschaffen, um das Promotionsrecht für HAW zu ermöglichen. Das zeigt, wie wichtig es ist, den akademischen Austausch und die Forschung in Deutschland voranzubringen. Auch wenn es in Zukunft vielleicht noch einige Herausforderungen geben wird, bin ich optimistisch, dass wir weiterhin viele spannende Entwicklungen im Bereich der Promotionen erleben werden.