Heute ist der 29. Oktober 2026, und in der Welt der Intralogistik gibt es Neuigkeiten, die für Aufregung sorgen. Körber, ein international agierendes Technologieunternehmen, hat in das Software-Start-up Naise investiert. Ziel dieser Investition? Die Stärkung des herstellerunabhängigen Flottenmanagements in der Intralogistik. Man könnte sagen, es ist der nächste Schritt in einer Partnerschaft, die bereits existiert, aber jetzt auf ein ganz neues Level gehoben wird.

Naise, 2017 an der Uni Stuttgart gegründet und bis dato vollkommen eigenfinanziert, hat sich mit seiner Fleet Management Software (FMS) einen Namen gemacht. Diese Software verbindet unterschiedlichste fahrerlose Transportfahrzeuge (AGVs), autonome mobile Roboter (AMRs) und manuell bediente Flurförderzeuge über eine standardisierte Integrationsebene. Ein cleverer Schachzug, denn ohne eine höhere Steuerungsebene bleiben die Fahrzeugflotten oft isolierte Lösungen. Und das hemmt die Effizienz, Transparenz und Skalierbarkeit enorm. Die Lösung von Naise? Eine Plattform, die das alles miteinander verknüpft.

Eine strategische Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen Körber und Naise geht über eine bloße Investition hinaus. Körber agiert als strategischer Investor und Sparringspartner, der Naise in seiner nächsten Wachstumsphase unterstützen wird. Kai Przybysz-Herz, Robert Libert und Raphael Kusumoto, das Gründerteam von Naise, bleibt an der operativen Führung, was eine gewisse Kontinuität und Unabhängigkeit gewährleistet. Das ist wichtig, denn so kann Naise seine Plattform weiterentwickeln und auch weiterhin mit anderen Systemintegratoren und Fahrzeugherstellern kooperieren.

„Körber respektiert unsere Unabhängigkeit und unterstützt uns beim internationalen Wachstum“, so Kai Przybysz-Herz. Und das ist kein leeres Geschwätz – es zeigt, dass beide Unternehmen ihr Know-how bündeln möchten, um das Potenzial des herstellerunabhängigen Flottenmanagements in Lagerumgebungen auszuschöpfen. Das ist für viele Unternehmen von Bedeutung, die ihre Prozesse optimieren und die Effizienz steigern wollen. Wer möchte nicht im globalen Wettbewerb die Nase vorn haben?

Ein Blick in die Zukunft

Die Partnerschaft wird nicht nur bestehende Lösungen stärken, sondern auch neue Anwendungsfälle für die Intralogistik schaffen – einschließlich humanoider Robotik. Das klingt nach Science-Fiction, könnte aber schon bald Realität werden. Und dazu passt perfekt das MR Robotik-Forum, das am 24. September 2026 in Meinerzhagen stattgefunden hat. Hier wurden Technologien wie fahrerlose Transportsysteme und mobile Cobots präsentiert. Das Ganze war nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Vorträge und Podiumsdiskussionen über humanoide Roboter in der Intralogistik waren ein großer Hit!

Man kann also gespannt sein, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Körber und Naise entwickeln wird. Eines ist sicher: Die Intralogistik steht vor aufregenden Zeiten, und mit innovativen Lösungen können Unternehmen ihre Effizienz auf ein neues Level heben. Wer weiß, vielleicht sind wir bald von humanoiden Robotern umgeben, die uns im Lager unterstützen. Das ist doch mal ein Gedanke, oder?