Das Logistikzentrum von Mixvill in Debrecen nimmt Formen an und wird ein echter Leuchtturm in der Region. Der ungarische Groß- und Einzelhändler, der sich auf Elektro- und Bauprodukte spezialisiert hat, hat Jungheinrich mit der kompletten intralogistischen Ausstattung beauftragt. Was das bedeutet? Nun, es wird ein automatisches Kleinteilelager (AKL) mit über 60.000 Behälterplätzen im Zentrum stehen. Das ist schon eine ordentliche Menge, wenn man bedenkt, wie viele Artikel sich in der Lagerhaltung tummeln. Aber das ist noch lange nicht alles, was dieser Neubau zu bieten hat!

Auf einer Fläche von etwa 1.500 Quadratmetern und einer beeindruckenden Höhe von 14,5 Metern wird das AKL in vier Gassen betrieben, in denen Regalbediengeräte die Ein- und Auslagerung übernehmen. Da bleibt kein Platz für Langeweile – die Technik wird hier durch die Decke gehen! Neben dem automatisierten Bereich wird es auch manuelle Lagerbereiche geben, die sich auf Palettenware und Langgut konzentrieren. Das sorgt für eine ausgewogene Mischung, die Flexibilität und Effizienz verspricht.

Effiziente Abläufe und moderne Technik

Die geplante Betriebsweise ist ebenfalls spannend: Fünf Tage die Woche, im Zweischichtsystem, wird hier geackert, was das Zeug hält. Jungheinrich liefert alles aus einer Hand – von der Regalkonstruktion über die Regalbediengeräte bis hin zur Fördertechnik, die Wareneingang und -ausgang mit dem Lager verbindet. Ein separater Arbeitsplatz für Endkundenaufträge ist ebenfalls vorgesehen, was zeigt, dass hier Wert auf Kundenservice gelegt wird.

In der gemeinsamen Planungsphase, die mehr als ein Jahr in Anspruch nahm, haben die beiden Unternehmen das Ziel klar definiert: die Vereinheitlichung der logistischen Abläufe am neuen Standort. Mixvill will nicht nur seine Kapazitäten erweitern, sondern auch den gesamten Prozess optimieren. Und das ist ein kluger Schritt, denn die bestehende Lagerlogistik stieß an ihre Grenzen. Der Neubau ist nicht nur eine Reaktion auf diese Engpässe, sondern auch eine Investition in die Zukunft.

Technologische Fortschritte in der Lagerlogistik

Natürlich ist diese Entwicklung nicht isoliert zu betrachten. Die Automatisierung in der Lagerlogistik wird zunehmend zum Standard. Laut Berichten werden bis 2026 erhebliche Fortschritte zu erwarten sein. Der Reifegrad der Automatisierung mag zwar noch mittel sein, aber Unternehmen wie Mixvill zeigen, dass man mit einem modularen Ansatz beginnen kann. Das bedeutet, dass man sich Schritt für Schritt in die neuen Technologien einarbeitet – und das ist doch ein smarter Plan, oder?

Wichtig ist, dass die Unternehmen ihre Personalkosten, den Durchsatz, die Bestandsgenauigkeit und viele andere Faktoren im Blick behalten. Immerhin nutzen bereits 55,3 % der Händler automatisierte Lager- und Fördersysteme! Die Haupttreiber für diese Automatisierung sind Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen. Es ist also kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen auf den Zug aufspringen.

Mit all diesen Entwicklungen wird die Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums von Mixvill Ende 2027 mit Spannung erwartet. Es wird interessant zu sehen, wie sich die Abläufe dort entwickeln und welche neuen Maßstäbe in der Branche gesetzt werden. Ein bisschen wie ein großes Experiment – wir sind gespannt auf die Ergebnisse!