Heute ist der 2.11.2026, und in Dillingen, wo die Geschirrspüler seit nunmehr 50 Jahren gefertigt werden, gibt es Grund zum Feiern. Die BSH Hausgeräte GmbH, ein echter Riese in der Branche, lässt sich nicht lumpen. Rund 2.300 Mitarbeiter arbeiten hier fleißig, um jährlich etwa 1,9 Millionen Geschirrspüler zu produzieren. Ein beeindruckendes Leistungsniveau, das die Region prägt. Und auch das Jubiläumsjahr bleibt nicht ohne Aufregung: Die Zukunft wird mit gleich drei großen Bauprojekten geplant, die bis 2028 in die Tat umgesetzt werden sollen. Die Modernisierung der Logistik ist ein zentrales Anliegen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz des Standorts zu stärken.

Doch was genau steckt hinter diesen Projekten? Ein automates Kleinteilelager, das bereits 2025 seinen ersten Spatenstich erlebt, soll 2027 in Betrieb genommen werden. Das neue Hochregallager, das ab 2026 entsteht, wird eine Grundfläche von 4.250 Quadratmetern einnehmen und Platz für stolze 115.000 Geschirrspüler bieten – eine wahre Meisterleistung. Und natürlich darf die Transportbrücke zwischen Logistik und Fabrik nicht fehlen, die ab Oktober 2026 gebaut wird. Sie ermöglicht einen automatisierten Materialfluss und wird bis zu 60 fahrerlose Transportsysteme beherbergen, die Lasten bis zu 600 Kilogramm transportieren können. So wird die Logistik in Dillingen technologisch auf ein neues Level gehoben.

Höchste Qualität „Made in Dillingen“

Die Qualität der Geschirrspüler, die hier in Dillingen gefertigt werden, hat sich längst herumgesprochen. Stiftung Warentest hat die Geräte getestet und die Modelle der iQ700-Reihe von Siemens mit Spitzenplätzen ausgezeichnet. Unter den Testkandidaten konnte das Modell SN87TX00CE mit der Gesamtnote „GUT (2,1)“ brillieren. Das ist schon ganz schön beeindruckend und beweist einmal mehr, dass „Made in Dillingen“ nicht nur ein Etikett ist, sondern für höchste Standards steht.

BSH ist nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber in der Region, sondern setzt auch auf die Ausbildung junger Talente. Jährlich werden zahlreiche Ausbildungsplätze in technischen Berufen sowie duale Studiengänge angeboten. Die Förderung von Nachwuchstalenten erfolgt durch Praktika und Abschlussarbeiten. So wird nicht nur die Zukunft des Unternehmens gesichert, sondern auch der Region ein wichtiger Impuls gegeben. Und das Engagement für die Gemeinschaft zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe und in großzügigen Gerätespenden.

Ein Blick in die Zukunft

Ein bisschen schummrig bleibt die Frage, ob der Umbau der Logistik Auswirkungen auf die Produktionsmenge oder die Anzahl der Beschäftigten haben wird. Klar ist jedoch, dass BSH mit diesen Investitionen von insgesamt 300 Millionen Euro in den letzten drei Jahren klare Signale setzt. Der Standort Dillingen, der Teil eines großen Netzwerks von 37 Fabriken weltweit ist, bleibt nicht stehen. Mit einem Umsatz von rund 15 Milliarden Euro gehört BSH zu den größten Hausgeräteherstellern Europas und hat sich in den letzten Jahrzehnten als Marktführer etabliert.

Die Herausforderungen sind zwar groß, etwa durch den anhaltenden Wettbewerb aus dem Ausland, doch BSH hat sich strategisch positioniert. Das Unternehmen plant keine weiteren Werksschließungen, sondern bleibt optimistisch, dass die neuen Projekte in Dillingen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen werden. Die Region kann sich also auf spannende Zeiten freuen – und wir sind gespannt, wie sich alles entwickeln wird!