Heute ist der 23.09.2026 und die Logistikbranche in Deutschland erlebt einen regelrechten Boom. Vor allem in Forst, wo die Lion Logistics GmbH kräftig investiert und eine neue Logistikhalle in Rekordzeit errichtet. Die Halle wird sich an der Bundesautobahn 15, nicht weit von der polnischen Grenze, befinden. Hier legt der Baukonzern Goldbeck richtig los und das Tempo ist beeindruckend! Es ist ein massives Projekt, das die Region weiter stärken wird.

Die Logistikhalle wird eine stattliche Fläche von 12.300 Quadratmetern umfassen und im Industriegebiet an der B112 entstehen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für den Sommer 2027 geplant. Ein ehrgeiziges Vorhaben, das zeigt, wie wichtig die Region für die Logistik ist. Goldbeck, das Unternehmen hinter diesem Bau, hat auch bereits eine Rohmateriallager für die Falken GmbH in Peitz realisiert, das seit Dezember 2025 in Betrieb ist. Damit hat Goldbeck auch in der Lausitz einen soliden Fußabdruck hinterlassen.

Aktive Projekte und Zukunftsperspektiven

Goldbeck ist in der Lausitz nicht nur mit der Logistikhalle in Forst aktiv. Das Unternehmen hat auch interessante Projekte in der Pipeline, wie das Smart Mobility Lab in Hoyerswerda und die Produktionshalle für die Yados GmbH, die ebenfalls in Hoyerswerda entsteht. Zudem wird das CFLab in Görlitz realisiert. Diese Projekte sind in unterschiedlichen Phasen—von abgeschlossen bis laufend, was die Dynamik der Region unterstreicht.

Der Standort in Cottbus, der am 2. September 2026 eröffnet werden soll, wird die Aktivitäten von Goldbeck weiter verstärken. Mit all diesen Entwicklungen wird deutlich, dass die Lausitz sich als ein wichtiger Knotenpunkt in der Logistikbranche etabliert. Und das in einer Zeit, in der die Branche in Deutschland vor großen Herausforderungen steht: Trotz stagnierender Umsätze müssen Unternehmen wie DHL, Deutsche Bahn und Dachser innovative Wege finden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Eine Branche im Wandel

Im Jahr 2025 wird der Umsatz in der Logistikbranche in Deutschland auf rund 338,2 Milliarden Euro geschätzt—eine Steigerung von 19% im Vergleich zu 2019. Man könnte meinen, die Branche blüht. Allerdings zeigt sich ein anderes Bild, denn die realen Umsatzzahlen stagnieren ab 2024. Zudem sind die Umschlagswerte im Hamburger Hafen im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ein Hinweis darauf, dass die Herausforderungen ständig präsent sind.

Die Digitalisierung ist ein Schlüsselthema, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die Kostensteigerungen zu begrenzen. Daher fließen viele Investitionen in moderne Technologien. In dieser sich verändernden Landschaft sind Projekte wie die Logistikhalle in Forst nicht nur notwendig, sondern auch zukunftsweisend. Sie symbolisieren den Willen, den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und gleichzeitig die Region weiter zu entwickeln. Ein aufregendes Kapitel in der Geschichte der Logistik!