Am wunderschönen Teutoburger Wald hat sich etwas Großes getan! Das Logistikzentrum von Garbe Industrial, frisch aus dem Boden gestampft, ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern setzt auch auf grüne Technologie und Nachhaltigkeit. Wer jetzt denkt, das klingt nach einem weiteren schnöden Lagerhaus, der irrt gewaltig. Hier wird nicht nur Ware bewegt, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft gesetzt!

Die neue Logistikhalle erfüllt den GEG-40-Baustandard, was bedeutet, dass sie weit über die üblichen Nachhaltigkeitsanforderungen hinausgeht. Garbe Industrial hat sich das auf die Fahnen geschrieben – ein echtes Vorbild in der Branche! Die Holzfassaden und der grüne umlaufende Streifen an der Gebäudeoberkante sind nicht nur hübsch anzusehen, sie zeigen auch, dass Ökologie und Ästhetik Hand in Hand gehen können. Und wie wird das ganze Gebäude beheizt? Ganz einfach, durch Luft-Wärmepumpen – fossilfreie Zukunft, hier kommen wir!

Erneuerbare Energien und E-Mobilität

Auf dem Dach des Logistikzentrums thront eine Photovoltaikanlage, die regenerative Energie produziert. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel – zumindest auf lange Sicht. Außerdem sind bereits Vorrüstungen für E-Lademöglichkeiten auf dem Außengelände vorhanden. Wer denkt, dass die Logistikbranche in der Vergangenheit feststeckt, wird hier eines Besseren belehrt. Garbe Industrial hat ein standortgerechtes Begrünungskonzept implementiert, das die lokale Flora und Fauna fördert. Hier wird nicht nur gearbeitet, hier wird auch gelebt!

Das alles geschieht unter dem engagierten Blick des Maklerunternehmens Ruhr Real, das bei der Mietvermittlung beratend zur Seite stand. Garbe Industrial strebt zudem die Zertifizierung nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Das ist nicht einfach nur ein hübsches Zertifikat – das bedeutet, dass alle Aspekte der Nachhaltigkeit maximal berücksichtigt wurden.

Die Herausforderung der Logistikbranche

Aber was bedeutet das alles im größeren Kontext? Jährlich werden weltweit über 100 Milliarden Pakete verschickt – und die Tendenz ist steigend. Dabei sind Logistik und Transport für einen beträchtlichen Teil der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Laut verschiedenen Studien liegt dieser Wert zwischen 5,5 und 11 Prozent. In Europa ist es sogar so, dass jede fünfte bis zweite Transportfahrt auf der Straße eine Leerfahrt ist. Da ist noch viel Luft nach oben!

Wirklich erstaunlich ist, dass 45 Prozent der Logistikunternehmen ihre CO2-Emissionen gar nicht oder nur unvollständig erfassen. Das ist ein großes Manko, denn es gibt immense Möglichkeiten, die Emissionen in den Logistikprozessen zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Hier sind kreative Ansätze gefragt – von der Reduzierung von Verpackungsmaterial über die optimale Auslastung von Lagern bis hin zu nachhaltigen Standortbedingungen. Und genau hier setzt das Fraunhofer IML an. Mit praxistauglichen Lösungen und Innovationen unterstützen sie die Logistikbranche und richten sich an alle möglichen Akteure, von Logistikdienstleistern über produzierende Unternehmen bis hin zu Kommunen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Herausforderungen sind riesig: Klimawandel, Ressourcenknappheit und ein Umbruch in der Mobilität. Dennoch ist das Ziel klar: Die Branche muss sich den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen orientieren und aktiv zur Lösung der globalen Probleme beitragen. Garbe Industrial ist mit seinem neuen Logistikzentrum ein Schritt in die richtige Richtung. Hier wird nicht nur an das Hier und Jetzt gedacht, sondern auch an die Zukunft. Ein starkes Signal, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit ist!