Heute ist der 23.09.2026 und die Welt der Logistik steht Kopf – zumindest wenn es um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) geht. Die neuesten Entwicklungen zeigen, dass Unternehmen wie QAD mit ihren innovativen Lösungen die Verwaltungsabläufe bei 61 Lieferanten um sage und schreibe 70 % gesenkt haben. Klingt nach einer Revolution, oder? Die neuen KI-gestützten Systeme verbinden Beschaffung, Kundenkommunikation und sogar Altsysteme auf eine Art und Weise, die uns das manuelle Arbeiten abnimmt und gleichzeitig die Nutzung bestehender Datenbestände erleichtert. Das Ziel: weniger menschliche Interaktionen und keine aufwendigen Datenmigrationen. Das ist Musik in den Ohren der Einkaufsabteilungen.

Am 21. September 2026 stellte QAD „Champion Assist“ vor, ein Tool, das Anweisungen in natürlicher Sprache verarbeitet. Ein echter Game-Changer! Auch das „Accounts Payable Champion“-System, das Rechnungen autonom verarbeitet und diese mit Bestellungen abgleicht, sorgt für Begeisterung. Ein Beispiel gefällig? Sonic Manufacturing hat durch diese Technologie einen Zeitgewinn von rund zwei Stunden täglich für erfahrene Einkäufer erzielt. Wer kann da schon widerstehen?

Die Zeitersparnis im Fokus

Und das ist noch nicht alles. Beroe kündigte die Analyseplattform „Beroe abi“ an, die ab Mitte November 2026 verfügbar sein soll, während Procol sein Kommandozentrum „Clara“ auf der DPW Amsterdam 2026 präsentieren wird. „Clara“ orchestriert Abläufe in bestehenden Systemen, und das ohne eine einzige Datenmigration. Unternehmen berichten von einer Verkürzung der Beschaffungsdurchlaufzeiten um 80 % und einer Reduzierung manueller Interaktionen um unglaubliche 99 %. Wer hätte gedacht, dass der Angebotsvergleich von 6,4 Tagen auf nur einen Tag sinken könnte? Ein echter Lichtblick in der oft so tristen Einkaufsrealität!

Um die Effizienz weiter zu steigern, wurde die Prüfung von Bestellanforderungen von 23 Stunden auf gerade mal 16 Minuten verkürzt. Über 10 Millionen US-Dollar an potenziellen Betrugsfällen konnten dank KI-gestützter Bankvalidierung verhindert werden. Die Fortschritte machen fast schon sprachlos.

Herausforderungen und Chancen

<pLaut einer Umfrage von Onventis, BME und der ESB Business School unter 521 Fach- und Führungskräften aus Einkauf und Finance, die von Januar bis März 2026 durchgeführt wurde, zeigt sich jedoch ein gemischtes Bild. Zwar gewinnen KI und Automatisierung im Einkauf an Bedeutung, doch oft scheitern sie an der Datenqualität, Ressourcenmangel und unklaren Prozessstandards. 94,9 % der Befragten erwarten, dass sich das Rollenprofil im Einkauf in den nächsten drei Jahren stark verändern wird, doch nur 18,6 % der Unternehmen betrachten ihre Automatisierung als hoch ausgereift.

Die Zahlen sprechen für sich – 60,6 % der Unternehmen haben Budgets für Technologie- und Digitalisierungsmaßnahmen bereitgestellt, aber nur 20,5 % verfügen über ein klar definiertes Budget. Eine Herausforderung, die nicht ignoriert werden kann. Und während 70,1 % den größten Digitalisierungsbedarf im Lieferantenmanagement sehen, haben 18,3 % der Unternehmen bereits KI aktiv im Einsatz – bei 27,8 % steht sie in der Pilotphase.

Die Zukunft der KI in der Logistik

Was bedeutet das für die Zukunft? Der Fortschritt in der Nutzung von KI und Automatisierung hängt stark von belastbaren Daten, klaren Prozessstandards und qualifizierten Mitarbeitenden ab. 68,4 % der Befragten sehen die größte Herausforderung bei der Datenqualität, während 66,7 % die fehlende Kompetenz als Hürde betrachten. Das erfordert Schulungen, besonders im Bereich Datenmanagement und -qualität. Automatisierung entlastet zwar stabile Abläufe, doch KI zeigt ihr Potenzial besonders bei komplexen, datenintensiven Aufgaben. Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine könnte in den nächsten Jahren entscheidend sein.

Hier kommt der Forschungsschwerpunkt „Supply Chain AI“ ins Spiel, der moderne Verfahren der KI entwickelt, um Analyse-, Prognose- und Optimierungsaufgaben in verschiedenen Bereichen wie Beschaffung, Produktion und Logistik zu unterstützen. Ziel ist es, Unternehmen unter komplexen und volatilen Bedingungen zur Seite zu stehen und maßgeschneiderte Software-Komponenten bereitzustellen, die schnellere und fundiertere Entscheidungen in Kernprozessen ermöglichen.

Am Ende des Tages zeigt sich, dass die Entwicklungen im Bereich KI und Automatisierung nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Resilienz und nachhaltige Effizienz im gesamten Wertschöpfungsnetz fördern können. Ein spannendes Feld, das uns alle betrifft – und es bleibt abzuwarten, wohin die Reise geht!