Ein Abschied von Klaus-Michael Kühne: Ein Leben für Hamburgs Logistik und Kultur
Am 10. September 2026 fand im Hamburger Michel die Trauerfeier für Klaus-Michael Kühne statt. Ein Ereignis, das nicht nur die Wirtschaft, sondern auch das kulturelle Leben Hamburgs berührte. Der 89-Jährige, der am 23. August in der Schweiz verstarb, hinterlässt eine riesige Lücke. Auf dieser Feier waren etwa 150 geladene Gäste anwesend, darunter prominente Persönlichkeiten wie Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher, die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Kultursenator Carsten Brosda.
Es wurde viel über Kühne gesprochen – und nicht nur in den Fluren des Michel. Peter Tschentscher nannte ihn einen „großzügigen Stifter“ und die „erfolgreichste Unternehmerpersönlichkeit“. Das sind starke Worte, die den tiefen Respekt widerspiegeln, den Kühne in der Stadt und darüber hinaus genoss. Und das zu Recht! Kühne war nicht nur ein Logistik-Milliardär, sondern auch ein Mann mit einem großen Herzen, der Millionen für die Elbphilharmonie spendete und sich für den Bau einer neuen Oper in der Hafencity einsetzte.
Ein Leben für die Logistik und den Fußball
Sein Engagement für den Hamburger SV ist legendär. Man könnte sagen, dass Kühne und der HSV wie Pech und Schwefel waren. Er hat nicht nur in Spieler investiert, sondern auch in die Zukunft des Vereins. 2010 erwarb er 33 Prozent der Transferrechte an mehrere Spieler und gab 2012 ein Darlehen von 8,5 Millionen Euro für den Transfer von Rafael van der Vaart. Das ist schon ein starkes Stück! Im Laufe der Jahre stellte er immer wieder finanzielle Mittel zur Verfügung, um den Verein zu stärken und ihm zu helfen, in der Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben.
Die Beisetzung von Klaus-Michael Kühne wird in den kommenden Tagen im privaten Rahmen auf dem Friedhof Ohlsdorf stattfinden. Ein Ort, an dem auch viele andere große Hamburger Persönlichkeiten ihre letzte Ruhe gefunden haben. Es ist traurig, einen Mann zu verlieren, der so viel für die Stadt und ihre kulturellen Institutionen getan hat.
Ein Vermächtnis, das bleibt
Es ist beeindruckend zu sehen, wie Kühnes Spenden und sein Engagement die Hamburger Kulturszene geprägt haben. Die Elbphilharmonie, ein Wahrzeichen der Stadt, wäre ohne seine Unterstützung vielleicht nie Wirklichkeit geworden. Sein Name wird weiterhin mit bedeutenden Projekten und Entwicklungen in Verbindung gebracht werden. Und auch wenn wir ihn nun nicht mehr sehen können, bleibt sein Einfluss spürbar. Kühne hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich für die Gemeinschaft und das Gemeinwohl einzusetzen. Ein Vorbild in vielerlei Hinsicht, das nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.
Die Trauerfeier wurde nicht von Behörden oder der Kirchengemeinde bekannt gegeben, was dem ganzen Anlass eine gewisse private Note verlieh. Es war ein Moment des Gedenkens, der Respekt und Dankbarkeit für einen Mann, der viel gegeben hat, ohne viel Aufhebens darum zu machen.
