Heute ist der 12.10.2026 und in Frankfurt tut sich was – und zwar richtig viel! Die Römer-Koalition hat einen Sonderausschuss für den Neubau der Städtischen Bühnen ins Leben gerufen. Das klingt nach viel Papierkram und endlosen Diskussionen, doch diesmal ist es anders. Mit frischem Wind soll es am 6. November 2026 in die erste Runde gehen. Jeden Dienstag, zwei Wochen vor der Plenarsitzung, treffen sich die Mitglieder des Ausschusses, um ihre Köpfe zusammenzustecken. Und das Beste? Jeder kann dabei sein, die Türen stehen offen für alle Interessierten!

Die Stadt hat in diesem Zuge eine Bühnenbaugesellschaft gegründet, die sich voll und ganz dem Neubau widmet. Das Schauspielhaus an der Neuen Mainzer Straße 47–55 soll neu entstehen, während die alte Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz, die mittlerweile in einem ziemlich desolaten Zustand ist, zurückgebaut werden muss. Und nicht zu vergessen: Die Oper am Willy-Brandt-Platz wird ebenfalls neu gebaut, samt Werkstätten – unter dem klangvollen Begriff „Kulturmeile“. Ein neues Lager- und Logistikzentrum in Sossenheim rundet das große Projekt ab. Es gibt also allerhand zu tun!

Die Details zum Sonderausschuss

Der Ausschuss wird aus 21 Mitgliedern bestehen, die sich nach dem Stärkeverhältnis der Fraktionen zusammensetzen. Und was steht auf der Agenda? Neben den Bauprojekten sollen auch Themen wie Finanzierung, Klimaschutz und Mobilität behandelt werden. Ein wichtiges Thema, denn die finanzielle Lage der Stadt ist alles andere als rosig. Das Defizit wird bis Ende 2026 auf sage und schreibe 440 Millionen Euro geschätzt – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu den 93 Millionen Euro zuvor. Die Stadt wartet gespannt auf die Zustimmung der EU-Kommission zum Erbbaurechtsvertrag mit der Hessischen Landesbank für das Grundstück an der Neuen Mainzer Straße. Wenn das nicht klappen sollte, könnte das ganze Vorhaben ins Wanken geraten.

Der Antrag für den Sonderausschuss wurde bereits am 30.09.2026 erstellt und am 07.10.2026 aktualisiert. Die Stadtverordnetenversammlung hat schließlich beschlossen, den Ausschuss mit Wirkung ab dem 6. November 2026 zu bilden. Die konstituierende Sitzung findet zwischen den Stadtverordnetenversammlungen vom 05.11.2026 bis zum 10.12.2026 statt. Der Antrag wurde übrigens von einer bunten Mischung aus CDU, GRÜNEN, SPD und Volt eingebracht. Ein gutes Zeichen für die fraktionsübergreifende Mitarbeit an der Planung des Neubaus!

Ein Blick in die Zukunft

Die Pläne sind ehrgeizig: Bis in die 2030er Jahre sollen die Städtischen Bühnen neu gebaut und bis 2040 in Betrieb genommen werden. Der Erhalt des denkmalgeschützten Wolkenfoyers ist ebenfalls ein positives Signal für die Stadt und ihre Geschichte. In Zeiten, in denen die Gesellschaft mehr denn je auf kulturelle Angebote angewiesen ist, wird dieser Neubau auch einen bedeutenden Beitrag zur Identität Frankfurts leisten. Die Herausforderungen sind groß, aber der Wille zur Veränderung und zur Verbesserung der Kulturlandschaft ist da – und das ist schon mal eine gute Voraussetzung!

So viel steht fest: Die kommenden Monate werden spannend! Die Kombination aus Bauprojekten, finanziellen Herausforderungen und dem offenen Dialog mit der Bevölkerung verspricht eine interessante Zeit für alle Frankfurter. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln und welche kreativen Lösungen der Sonderausschuss finden wird. Die Stadt ist in Bewegung – und das ist gut so!