Gemeinsam Zukunft gestalten: Raiffeisen-Stiftung und RAISA eG im Fokus der Kuratoriumssitzung
Am 14. Oktober 2026 war es endlich so weit: Die Mitglieder der Raiffeisen-Stiftung besuchten die RAISA eG im malerischen Stade. Ein Anlass, der in vielen Köpfen mit großer Vorfreude verbunden war, denn es handelte sich um die diesjährige Kuratoriumssitzung. Und wer könnte da besser als Vorstandssprecher Axel Lohse sein, um durch die Veranstaltung zu führen? Er ist nicht nur anerkannter Experte, sondern auch ein engagiertes Mitglied der Raiffeisen-Stiftung.
Der Besuch war alles andere als eintönig! Die Teilnehmer wurden auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Standorte und Arbeitsbereiche der Genossenschaft mitgenommen. Sie starteten mit einer Führung durch das Alte Land, das mit seinen malerischen Obstplantagen und traditioneller Architektur beeindruckte. Die Stationen des Rundgangs umfassten den Zuchthof Schloss Agathenburg, wo innovative Ansätze in der Tierzucht präsentiert wurden, sowie den Raiffeisen-Markt Harsefeld und die landwirtschaftliche Geschäftsstelle in Apensen. Überall war die Begeisterung der Mitarbeiter spürbar, und das Engagement für die genossenschaftlichen Werte war greifbar.
Ein Blick in die Zukunft
Ein ganz besonderes Highlight war die Information über den Baufortschritt des neuen Logistikzentrums der RaiLog Elbe-Weser GmbH. Hier wird an einer zukunftsorientierten Infrastruktur gearbeitet, die die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Logistikbranche maßgeblich erhöhen soll. Die Pläne zur weiteren Entwicklung der Unternehmensgruppe wurden ebenfalls vorgestellt. Es ist klar, dass die Raiffeisen-Stiftung nicht nur in der Gegenwart aktiv ist, sondern mit Weitblick die Zukunft gestaltet.
Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die genossenschaftliche Idee langfristig zu fördern und die Bedeutung von Genossenschaften im ländlichen Raum zu stärken. Dabei wird in zahlreiche Bereiche investiert – sei es in die Aus- und Weiterbildung, die Unterstützung von Wissenschaft und Forschung oder die Förderung von Studierenden im Genossenschaftswesen. Besonders wichtig ist es, den Nachwuchs für die genossenschaftliche Arbeit zu begeistern und das Ehrenamt zu stärken. Die Raiffeisen-Stiftung ist ein echtes Beispiel für gelebte Verantwortung und Engagement im ländlichen Raum.
Ein Erbe für die Zukunft
Die Wurzeln der Raiffeisen-Stiftung reichen zurück zu Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dem Gründer des Genossenschaftswesens in Deutschland. Seine Ideen leben in der Stiftung weiter, die 2012 aus Mitteln des Genossenschaftlichen Hilfsfonds des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V. ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, die Unterstützung für genossenschaftliche Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu sichern und gleichzeitig die Bildungsangebote zu erweitern. Hier zeigt sich, dass auch in Krisenzeiten die genossenschaftliche Idee stark bleibt.
Mit einem klaren Fokus auf die Landwirtschaft bietet die Raiffeisen-Stiftung ihre Unterstützung nicht nur regional, sondern auch überregional an. Sie ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie genossenschaftliche Strukturen nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Gemeinschaft stärken können. Denn letztendlich geht es darum, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die Zukunft des ländlichen Raums aktiv zu gestalten. Und genau das wurde bei der Kuratoriumssitzung in Stade deutlich: Hier wird nicht nur diskutiert, sondern auch gehandelt!
