November der Unruhe: Streiks und Turbulenzen im italienischen Transportwesen
Die Vorboten des Chaos kündigen sich an. In Italien ist der November nicht nur für seine herbstlichen Farben bekannt, sondern auch für eine Welle an Streiks, die den Transportsektor erheblich beeinträchtigen werden. Von Zügen über Flugzeuge bis hin zum öffentlichen Nahverkehr – alles steht auf der Kippe. Am Samstag, den 21. November, wird ein nationaler Protest stattfinden, der die Reisenden in Aufruhr versetzen könnte.
Die geplanten Arbeitsniederlegungen sind zahlreich: Am Freitagabend, dem 20. November, beginnt ein Nationalstreik der Bahn, der bis zum Samstagabend andauert. Züge, die über die Schienen flitzen, könnten plötzlich zum Stillstand kommen. An Flughäfen wie Bari, Mailand Malpensa und Venedig wird ebenfalls gestreikt. Besonders der Nahverkehr in Städten wie Mailand, Venedig und Neapel wird für die gesamte Schicht am 21. November zum Erliegen kommen. Ein echtes Reisekarussell!
Ein dicht gedrängter Streikplan
Doch das ist nicht alles: Der Streikkalender sieht auch vor, dass vom 6. bis 22. November weitere Arbeitsniederlegungen stattfinden. Am 6. November beispielsweise wird das ENAV-Personal am Flughafen Bari für vier Stunden streiken. Am 13. November gibt es in Venedig einen lokal begrenzten Protest der ATVO-Mitarbeiter, während in Mailand die ATM-Gruppe auf die Barrikaden geht – initiiert von AL-COBAS. Am 16. November wird der Nahverkehr in Neapel für vier Stunden ruhen. Die Streiks scheinen sich wie ein unaufhaltsames Unwetter zusammenzubrauen!
Und das geht weiter: Am 22. November stehen zwei weitere Streiks im Luftfahrtsektor an. Während am Flughafen Mailand Malpensa das ENAV-Personal für 24 Stunden die Arbeit niederlegt, wird auch der Flughafen Marco Polo in Venedig von einem interregionalen Streik betroffen sein. Man möchte fast sagen, dass der November die Reisewoche der Unannehmlichkeiten werden könnte.
Die kommenden Monate im Blick
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die Probleme möglicherweise noch lange nicht vorbei sind. Im November und Dezember 2025 sind landesweite Streiks im Transportwesen angekündigt. Ein 24-stündiger Generalstreik am 28. November und ein 21-stündiger Streik am 12. Dezember stehen auf dem Programm. Die Gewerkschaften machen mobil und protestieren gegen die Haushaltspläne der Regierung. Die Forderungen sind klar: Mehr Investitionen in Gesundheit und Bildung, sowie eine Reduzierung der Militärausgaben. Klingt nach einem echten Aufstand, der die Logistikbranche ordentlich durchschütteln wird!
Besonders brisant ist, dass der Streik am 12. Dezember den Bahnverkehr massiv beeinträchtigen könnte. Während Flüge nicht direkt betroffen sind, könnten Bahnverbindungen zu Flughäfen auf der Kippe stehen. Und nicht zu vergessen, ein zweitägiger Streik der Fährgesellschaften könnte den Reiseverkehr zu beliebten Inselzielen wie Sardinien und Sizilien stören. Wer denkt, die Reisewelt sei einfach, hat sich getäuscht.
Ein neuer Gesetzesentwurf für die Logistik
Und während die Streiks in aller Munde sind, gibt es auch Neuigkeiten aus der politischen Ecke, die die Logistikbranche betreffen. Ab dem 11. März 2026 wird ein neuer Beschluss in Italien Streiks in der Logistik unter das Gesetz 146/1990 stellen. Das bedeutet, dass künftig eine Vorankündigung für Streiks notwendig ist und auch die Teilnahme an Streitschlichtungsverfahren. Das könnte für Unternehmen in der Warenannahme, Lagerung, Versand und Transport von Gütern eine ziemliche Herausforderung darstellen. Die Gewerkschaften sind alles andere als begeistert und kritisieren den Beschluss als massiven Eingriff in das Streikrecht.
Die kommenden Monate könnten für die Logistikbranche turbulent werden. Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen sich auf einen stürmischen Herbst und Winter einstellen. Die Vorbereitungen für die Streiks, die Proteste und die politischen Veränderungen stehen auf der Tagesordnung. Ob das den Reisenden gefallen wird? Das bleibt abzuwarten.
