Die Welt der Logistik ist im ständigen Wandel und das neue Projekt von Mixvill in Debrecen zeigt das eindrucksvoll. Der ungarische Händler für Elektro- und Bauprodukte hat sich entschieden, mit Jungheinrich zusammenzuarbeiten, um ein brandneues Logistikzentrum zu realisieren. Was das Ganze so spannend macht? Nun, das neue Zentrum wird ein automatisches Kleinteilelager (AKL) mit über 60.000 Behälterplätzen umfassen! Das klingt nach einer Menge Platz für allerlei Waren, oder? Tatsächlich ist das Neubauprojekt bitter nötig, denn die bestehende Lagerlogistik stößt an ihre Grenzen – ein klassisches Beispiel für das, was die Branche derzeit umtreibt.

Das geplante AKL wird sich über eine Fläche von etwa 1.500 Quadratmetern erstrecken und hat vier Gassen mit einer Höhe von 14,5 Metern. In jeder Gasse wird ein Regalbediengerät für die Ein- und Auslagerung der Behälter eingesetzt. Das Lager wird von Montag bis Freitag in zwei Schichten betrieben – das ist schon ordentlich, oder? Die Technik, die Jungheinrich liefern wird, lässt sich sehen: von Regalkonstruktionen über Regalbediengeräte bis hin zur gesamten Fördertechnik. Diese wird die Wareneingangs- und -ausgangsplätze mit einem speziellen Arbeitsplatz für B2C-Aufträge verbinden. Ein wahres Meisterwerk der Intralogistik!

Innovative Lösungen für steigende Anforderungen

Die Verwaltung der Bestände und Aufträge wird durch das Jungheinrich Warehouse Management System (WMS) erfolgen. Das sorgt für einen reibungslosen Ablauf und ermöglicht, dass alles da ist, wo es sein sollte. Aber das ist noch nicht alles! Neben dem automatischen Lager wird auch ein manueller Bereich entstehen, ausgestattet mit Schmalgangregalen, Palettenregalen und einem Kragarmregal für Langgut. Hier kommen zwei Schmalgangstapler EKX 516 und zwei Schubmaststapler ETV 316i zum Einsatz. Und für die Langgutlagerung? Da wird ein Mehrwege-Schubmaststapler ETV Q25 zum Einsatz kommen, der bis zu acht Meter lange Lasten transportieren kann. Wow, das ist schon eine beeindruckende Leistung!

Und was wäre ein Lager ohne die passenden Hilfsmittel? Fünf Niederhubwagen ERE 120i werden die verschiedenen Bereiche des Lagers verbinden und dafür sorgen, dass alles Hand in Hand geht. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für Ende 2027 geplant – also noch etwas Geduld, aber die Vorfreude steigt. Es ist spannend zu beobachten, wie sich die Intralogistik entwickelt und welche Rolle Automatisierung und Robotik dabei spielen. Große Lagerhäuser mit endlosen Regalreihen sind heute längst Realität, und selbstfahrende Gabelstapler sowie Roboter sind aus dem modernen Lageralltag nicht mehr wegzudenken.

Die Zukunft der Intralogistik

Die Branche ist geprägt von der Notwendigkeit, Prozesse zu optimieren und die Bewegung sowie Lagerung von Waren und Materialien effizient zu gestalten. Technische Systeme und Dienstleistungen sind sowohl in internen als auch externen Transport- und Lagerprozessen unerlässlich. Mixvill zeigt mit diesem Schritt, dass sie bereit sind, sich den Herausforderungen des Marktes zu stellen und gleichzeitig Reserven für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die gesamte Branche auswirken werden – eines ist jedoch sicher: Die Zukunft der Intralogistik ist spannend!