Es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Logistik, die für einige Unternehmen von großer Bedeutung sein könnten. Geodis, ein führender Anbieter in der Kontraktlogistik, hat die begehrte «Tapa»-Zertifizierung für fünf europäische Standorte erhalten. Diese Zertifizierung ist kein leichtes Unterfangen – sie erfordert umfassende Sicherheitsaudits und strenge Einhaltungen der Vorgaben hinsichtlich physischer Sicherheit in Lagern und Logistikzentren. Die zertifizierten Standorte in Deutschland sind Köln, Rodgau und Aurach, während in Schweden und Großbritannien Göteborg und Manchester die Auszeichnung erhalten haben. Das klingt schon mal vielversprechend, oder?

Die «Tapa» Facility Security Requirements (FSR) der Stufe C, für die Geodis nun zertifiziert ist, regeln wichtige Aspekte der Sicherheitsstandards. Diese umfassen unter anderem Zugangskontrollen, Videoüberwachung, Alarmanlagen – und nicht zu vergessen die Schulung der Mitarbeiter. Um die Zertifizierung zu erlangen, mussten die Standorte strenge Audits durchlaufen. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie Geodis in die Sicherheit investiert. Immerhin erfüllen rund 50 Prozent der deutschen Geodis-Standorte jetzt den Tapa-Status! Und das ist nur der Anfang, denn Geodis plant, auch in Ungarn eine Zertifizierung nach Tapa-FSR-C anzustreben.

Sicherheit als Priorität

Die TAPA, also die Transported Asset Protection Association, hat einen Sicherheitsstandard entwickelt, der besonders für Unternehmen im High-Tech-Sektor von Bedeutung ist. Der FSR zielt darauf ab, kostspielige Verluste durch Diebstahl und kriminelle Übergriffe zu verhindern. Das ist in der heutigen Zeit, in der Sicherheit immer mehr an Bedeutung gewinnt, ein elementarer Schritt. Die Anforderungen sind nicht einfach nur aus der Luft gegriffen, sondern basieren auf bewährten Praktiken aus verschiedenen Branchen. Es gibt drei Klassen der FSR-Zertifizierung: A, B und C – wobei die A-Klasse die höchste Stufe darstellt.

Geodis hat es sich zur Aufgabe gemacht, kontinuierlich in Mitarbeitende, Prozesse und Technologie zu investieren. Und das zeigt sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien und Irland, wo nun alle Standorte den «Tapa»-Standards entsprechen. Besonders erwähnenswert ist das temperaturgeregelte Pharmalager in Manchester, das im Juni 2026 in Betrieb genommen wurde. So können Kunden aus der Pharma- und Hightech-Branche sich darauf verlassen, dass ihre Produkte sicher und unter optimalen Bedingungen gelagert werden.

Multisite-Zertifizierung und bewährte Praktiken

Die Multisite-Zertifizierungsoption, die TAPA anbietet, ist besonders vorteilhaft für Unternehmen mit mehreren Einrichtungen. Es ermöglicht eine effiziente Einhaltung der Sicherheitsstandards und senkt die Gesamtkosten. Das bedeutet, dass Unternehmen mit mehreren FSR-Zertifizierungen gleich mehrere Standorte unter einer Hauptzertifizierung vereinen können. Eine Zusammenarbeit zwischen Dienstleistern, TAPA-zugelassenen Prüfern und Käufern von Dienstleistungen ist unerlässlich, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Für die, die es genauer wissen wollen: TAPA EMEA stellt die Facility Security Requirements Standarddokumente in mehreren Sprachen zur Verfügung. Die aktualisierten Audit-Formulare, die nur in der neuesten Version akzeptiert werden, sind im FSR Download-Bereich verfügbar. Ein Benutzerhandbuch erklärt die Verwendung dieser neuen Formulare, was die Verarbeitung und Nachverfolgung der Audits vereinfacht. Das ist doch mal ein guter Schritt in die richtige Richtung!

Die Welt der Logistik bleibt dynamisch und spannend. Mit einem so hohen Sicherheitsstandard wie dem Tapa FSR wird die Branche sicherlich weiterhin wachsen und Kunden das Vertrauen geben, das sie benötigen. Und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Entwicklungen bei Geodis und anderen Unternehmen im Sektor zukünftige gestalten werden.