Panda-Transfer: Ein Stück China landet in Atlanta
Heute ist der 28.09.2026 und die Nachricht aus Atlanta schlägt hohe Wellen – zwei Riesenpandas, Ping Ping und Fu Shuang, sind nach einem langen Flug von 16 Stunden endlich in der Stadt angekommen! Wie aufregend, oder? Die beiden neuen Bewohner des Zoo Atlanta wurden im Rahmen von Chinas „Panda-Diplomatie“ ausgeliehen, und die Freude über ihre Ankunft könnte kaum größer sein. Zoodirektor Raymond King bezeichnete den Tag sogar als historisch für Atlanta und Georgia. Das macht doch gleich einen kleinen Stolz im Herzen, wenn man sich vorstellt, wie die Stadt nun ein Stück China beherbergt.
Die Pandas, die im Jahr 2020 das Licht der Welt erblickten, sollen für ganze zehn Jahre in den USA leben. Ein echter Langzeitbesuch! Der Zoo hat sich bestens vorbereitet. Die alten Panda-Anlagen wurden renoviert, und es wurde sichergestellt, dass eine dauerhafte Versorgung mit lokal angebautem Bambus gewährleistet ist. Und was gibt es für die beiden beim Flug zu essen? Gedämpfte Maisbrötchen, Bambussprossen und Karotten – klingt nach einer echten Pandapartie an Bord! Für den Flug wurde sogar ein spezielles Frachtflugzeug, eine Boeing 777, verwendet, das liebevoll den Namen „FedEx Panda Express“ trägt. Ein passender Name, wenn man bedenkt, wie oft man das Fliegerchen in den letzten Wochen gehört hat!
Panda-Diplomatie und ihre Geschichte
Die „Panda-Diplomatie“ hat ihren Ursprung im Jahr 1972, als US-Präsident Richard Nixon China besuchte. Seither sind Pandas nicht nur süße Tiere, sondern auch Botschafter der Freundschaft zwischen Ländern. Chinas Staatschef Xi Jinping kündigte den Umzug der beiden Pandas während eines Staatsbesuchs in Washington an, was sicher für einige Aufregung sorgte. Die Leihgabe war bereits vorher vereinbart worden, und die Vorbereitungen für die Reise waren umfangreich. Vor der Abreise wurden die Pandas in der Panda-Aufzuchtstation in Chengdu gebührend verabschiedet. Man kann sich das fast wie eine kleine Abschiedsparty vorstellen, mit vielen lieben Worten und vielleicht sogar einem kleinen Tränchen.
Aber bevor die beiden Stars des Zoos der Öffentlichkeit präsentiert werden können, müssen sie etwa einen Monat in Quarantäne verbringen. Das ist eine gängige Praxis, um sicherzustellen, dass die Tiere gesund sind und sich in ihrer neuen Umgebung gut eingewöhnen. Man fragt sich, was die beiden in der Quarantäne machen werden – ein bisschen Bambus knabbern und vielleicht den einen oder anderen Schläfchen halten?
Für den Zoo Atlanta ist das ein bedeutender Schritt, denn die letzten Pandas, die zwischen 1999 und 2021 dort lebten, kehrten nach Chengdu zurück. Nun dürfen sich die Besucher wieder auf die charmanten und oft sehr faulen Pandas freuen. Die Vorfreude auf die ersten Auftritte von Ping Ping und Fu Shuang ist sicherlich groß, und die Aufregung der Tierpfleger ist spürbar. Es wird spannend zu sehen, wie sich die beiden in ihrer neuen Heimat einleben werden!
