Zukunft auf Schiene: Das Rheinische Revier im Wandel der Logistik
Im Herzen des Rheinischen Reviers brodelt es, und das nicht nur im übertragenen Sinne. „Go.Rheinland“ hat die Zügel in die Hand genommen und prüft derzeit die Möglichkeiten für eine neue Bahnverbindung. Das könnte die logistische Landschaft hier ziemlich aufmischen! Eine spannende Option ist die mögliche Nachnutzung des RWE-Werksbahnnetzes, das mit seinen beeindruckenden 300 Kilometern zu den größten privaten Eisenbahnnetzen in Deutschland zählt. Das Streckennetz erstreckt sich zwischen Köln, Aachen und Düsseldorf und liegt an zentralen europäischen Eisenbahnkorridoren. Das gibt der ganzen Sache einen zusätzlichen Nachdruck!
Der Rhein-Kreis Neuss hat klipp und klar gefordert, dass der Schienengüterverkehr in den Planungen berücksichtigt wird. Schließlich geht es hier nicht nur um Schienen für den Personenverkehr, sondern auch um die Logistik, die für Unternehmen unabdingbar ist. Die geplante Strecke der „Revierbahn West“ soll Aachen, Jülich, Bedburg, Düsseldorf und Grevenbroich verbinden. Ziel? Kürzere Fahrzeiten und die Schließung bestehender Lücken im Schienennetz. Wenn das mal kein ambitioniertes Vorhaben ist!
Die Zukunft des Werksbahnnetzes
Was passiert eigentlich nach dem Kohleausstieg im Jahr 2036? Gute Frage! RWE Power, gemeinsam mit Partnern wie den Neuss-Düsseldorfer Häfen und DB InfraGO, arbeitet an der Zukunft des Werksbahnnetzes. Bis etwa Ende 2035 wird das Netz weiterhin für den Transport von Material zur Rekultivierung genutzt. Danach stehen die Zeichen auf Nachnutzung. Das alles geschieht im Rahmen eines integrierten Konzepts, das rechtliche, technische und finanzielle Fragestellungen klärt. Das klingt nach einer soliden Planung!
Die Überlegungen erstrecken sich auch auf die Schaffung nachhaltiger Mobilitätslösungen und wirtschaftlicher Impulse für die Region. Hier treffen sich nicht nur Fachleute – es geht um die Zukunft des Rheinischen Reviers! Ein Augenmerk liegt auf Übergangsszenarien für zukünftige Betreiber und tragfähigen Finanzierungsmodellen. Erste Konzepte zur künftigen Nutzung sollen bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 erarbeitet werden. Das ist nicht mehr lange hin!
Machbarkeitsstudien und die nächste Schritte
Und was ist mit den Machbarkeitsstudien? Der Zweckverband go.Rheinland hat bereits eine politische Entscheidung zur Durchführung von Nutzen-Kosten-Untersuchungen (NKU) für die Vorzugsvarianten getroffen. Diese Studien sind entscheidend, um die betriebliche und technische Machbarkeit zu prüfen. Der Nutzen-Kosten-Indikator (NKI) wird eine zentrale Rolle spielen, denn er muss größer als 1 sein, um eine mögliche Förderfähigkeit nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz nachzuweisen. Die Finanzierung ist also eine ganz wesentliche Frage.
Am 11. März 2026 wurden im 3. Lenkungskreis die finalen Grobtrassenvarianten der Revierbahn West verabschiedet. Die Trassenverläufe spiegeln den aktuellen Stand der Machbarkeitsstudie wider. Auch die Kommunen und regionale Partner waren aktiv in die Variantenentwicklung eingebunden. Das ist ein tolles Beispiel für partizipative Planung – man könnte fast sagen, hier sind alle an einem Strang gezogen! Die Bewertungsmatrix, die am 22. April 2026 vorgestellt wurde, hilft dabei, die verschiedenen Trassenvarianten in den Kategorien Raumwiderstände, Attraktivität, Technik und Betrieb zu vergleichen. So bleibt es spannend!
Eines ist klar: Die Entwicklungen rund um die neue Bahnverbindung und die Nachnutzung des RWE-Werksbahnnetzes könnten das Rheinische Revier nachhaltig prägen. Der Strukturwandel ist spürbar, und man darf gespannt sein, was die nächsten Schritte bringen werden. Vielleicht wird der Schienengüterverkehr hier bald eine ganz neue Dimension erreichen!
