Heute ist der 11.10.2026 und während ich hier sitze, kommt mir die Regiobahn in den Sinn. Kürzlich zog sie Bilanz nach einer überaus erfolgreichen Saison, und die Zahlen sprechen für sich: 3.706 Fahrgäste haben die Züge genutzt, und das ganz ohne leere Plätze. Geschäftsführer Johann Narrenhofer gibt sich optimistisch und hat bereits Zukunftspläne im Kopf. Insbesondere der Ausbau der Bahnstrecke Korneuburg-Ernstbrunn steht im Fokus, der nicht nur die Anbindung verbessern, sondern auch dem Fachkräftemangel in der Region entgegenwirken könnte. Die Regiobahn RB GmbH, ein privates Eisenbahnunternehmen mit Sitz in Ernstbrunn, hat sich auf Sonder-, Freizeit- und Charterzüge sowie den regionalen Schienengüterverkehr spezialisiert. Das klingt alles sehr vielversprechend!

Doch wie sieht es in der größeren Perspektive aus, wenn wir einen Blick auf die Zahlen der DB Regio werfen? Die prognostizierten Kennzahlen für 2025 zeigen einen Gesamtumsatz von 10.969 Mio. €, was einen Anstieg im Vergleich zu 2024 (10.278 Mio. €) darstellt. Auch das EBIT hat sich, bereinigt, von 108 Mio. € auf 191 Mio. € verbessert. Das ist doch ein echter Fortschritt! Die Mitarbeiterzahl ist ebenfalls gewachsen, von 42.405 auf 43.091, was zeigt, dass die Branche auf dem Weg ist, mehr Menschen eine Perspektive zu bieten.

Fachkräftemangel und Investitionen

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es umso wichtiger, dass die Branche nicht nur ihre Mitarbeiterzahl erhöht, sondern auch die Zufriedenheit der Angestellten im Blick behält. Die Erhebung zur Mitarbeiterzufriedenheit 2024 brachte es auf einen Wert von 3,6 auf einer Skala von 1 bis 5. Da könnte also noch etwas Luft nach oben sein. Aber kommen wir zu den Investitionen: 684 Mio. € sind für 2025 eingeplant, eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 498 Mio. € im Vorjahr. Das zeigt, dass die Unternehmen bereit sind, in die Zukunft zu investieren und die Infrastruktur zu modernisieren.

Die Pünktlichkeit ist dabei auch nicht zu vernachlässigen. Für 2025 wird eine Pünktlichkeit von 89,2 % prognostiziert, was zwar einen kleinen Rückgang im Vergleich zu 90,7 % im Jahr 2024 darstellt, aber dennoch im akzeptablen Bereich bleibt. Die Kundenzufriedenheit bleibt stabil bei 2,2 für Schiene und Bus. Das ist eine gute Basis, auf der weiter aufgebaut werden kann!

Die Rolle des VDV

In diesem Kontext spielt der VDV eine entscheidende Rolle. Der VDV-Jahresbericht beleuchtet die Tätigkeiten des Verbands, der sich mit aktuellen Fragestellungen im öffentlichen Personennahverkehr und im Eisenbahngüterverkehr auseinandersetzt. Die Statistiken, die aus den Mitgliedsunternehmen und anderen Quellen stammen, bieten eine umfassende Darstellung von Entwicklungen und Trends in der Branche. Ein wertvolles Instrument, um die Herausforderungen zu meistern und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.

All diese Entwicklungen zeigen, dass die Branche in Bewegung ist. Und während ich so darüber nachdenke, wird mir klar, wie wichtig es ist, die Menschen hinter diesen Zahlen nicht aus den Augen zu verlieren. Denn es sind letztlich die Menschen – sowohl die Fahrgäste als auch die Mitarbeiter – die diesen Sektor am Laufen halten. Also, auf eine weiterhin erfolgreiche Reise!